Gunter Sonntag

Win
(3) Gunter Sonntag – 1.p Die Schwalbe, 2007
wKd3,Nb7,Bc8,Rb2,Pb6/bKa1,Bd7,Ra6,Pa2,b5
1.Rc2 Ta4! [1…Axc8 2.Cc5] 2.Ca5! Txa5 3.Tb4! [3.b7? b4 4.b8D Aa4+ 5.Tb3 Tc5+ 6.Rd2 Axb3 7.Dxb4 Txc8] 3…Ta8 4.b7! [4.Axd7? Tc8+ 5.Rb3 Tc3+ 6.Rxc3] 4…Af5+ [4…Txc8+

5.bxc8D Af5+ 6.Te4! (6.Dxf5?) 6…Axc8 7.Te1#] 5.Axf5 Tc8+! 6.Tc4! [6.Axc8?; 6.Rb3? Tc3+! 7.Rxc3] 6…Txc4+ 7.Rb3 Tf4 8.b8D Tf3+ 9.Ad3! [9.Rc2? Tf2+; 9.Rb4? Txf5 10.Dh8+ Rb1 11.Dh1+ Rb2 12.Dg2+ Rb1 13.Rb3 a1C+!] 9…Txd3+ 10.Rc2 +-

Scheinbar wie von selbst entwickelt sich aus der harmlos wirkenden Ausgangsstellung eine Kette von überraschenden Opfern und Gegenopfern. Man beachte dabei die ständig wechselnden Opfermotive. Vor diesem Hintergrund überrascht mich etwas, dass einige Löser die „viele[n] Schlagfälle“ bemängeln. Solche spannenden „Kurzkrimis“ fallen mit Sicherheit nicht vom Himmel, sondern sind Indiz für das hohe Ideengut und Konstruktionsvermögen eines Meisterkomponisten.

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